the divorcée diaries

Was findest du an mir?

Vielleicht bin ich ja paranoid, aber wenn mir jemand sagt, dass er mich mag oder attraktiv findet, dann könnte ich ihm spontant 10 Dinge aufzählen, weswegen er auf keinen Fall mit mir zusammen sein sollte!

Damit will ich nicht nach Komplimenten fischen, echt nicht! Ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, was jemand an mir findet - oder mir vorstellen, dass ihn genau das, was er jetzt vielleicht ganz nett und anziehend findet, nicht irgendwann furchtbar auf den Keks gehen wird!

Bin wohl noch ein wenig gschädigt von meiner ersten Ehe, denn das, was er am Anfang an mir mochte, störte ihn an irgendwann und einiges ist mir wohl irgendwie im Laufe der Ehe abhanden gekommen und am Ende war ich echt nur noch eine frustrierte Ehefrau und ein Schatten meines früheren Selbst!

Auf einmal findet man dann den vorher offen und freundlich geltenden Partner zu laut und zu present, das kreative Chaos wird auf einmal störend empfunden und man soll doch endlich aufräumen, und eigentlich könnte man sich doch jetzt als Ehefrau auch langsam mal wie eine anziehen...

Daher weiß ich nicht, was ich davon halten soll, wenn jemand "meine Art" mag. Ich frage mich dann, wie lange er das wohl so sehen wird, bis auch er anfängt, mir einen "Maulkorb" oder eine "Leine" anzulegen???
Wann wird es ihm auf den Keks gehen, dass ich z.B. am Samstag auch mal bis Mittag im Pyjama rumlaufe oder gerne ausschlafe? Wann wird ihn mein Chaos in meinem Büro stören - obwohl es doch mein Büro ist? Und wann wird er mir sagen, dass ich doch bitte nicht mehr soviele Auftritte im Jahr haben soll, denn er fände es besser, dass ich zuhause bliebe?
Werde ich wieder anfangen, mich so zu kleiden, wie er es wünscht und nicht, wie ich mich wohl fühle?
Wann wird er mir seine Erwartungen an die Frau in seinem Leben überstülpen, anstatt mich ich selbst sein zu lassen und einfach zu gucken, wie sich alles entwickelt?

Ich weiß, mit solchen Gedanken kann frau sich verrückt machen..., und dann lieber auf ewig Single bleiben!
Aber ist es nicht so, dass das, was wir anziehen fanden, sich schnell ins Gegenteil umkehren kann?

Und dann bin ich auf einmal nicht dünn, schick, hübsch, sexy, talentiert, heimelig oder fürsorglich genug, sondern werde als unstätig, flatterhaft, laut, zu schrill, unmöglich, faul, dick oder unattraktiv abgestempelt und das alles nur, weil jemand der Meinung ist, dass nicht mehr zu mögen, was er mal toll an mir fand!

Ich glaube, ich gehe jetzt besser in mein Bett! Denn sonst schreibe ich mich noch in eine "Keiner liebt mich so wie ich bin!"- Haltung hinein und kann wieder nicht schlafen...

23.6.07 01:16

Werbung


bisher 15 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Daniela / Website (23.6.07 07:04)
Ich kenne solche Männer gar nicht,die versuchen ,die Frau zu ändern.
Denn dann müssten sie ja sprechen
In meinen ganzen Partnerschaften war das immer so ,das ich versucht habe ,den Mann zu ändern und (sofern er denn da war) Diskussionen geführt habe,wann er denn endlich mal arbeitet oder zumindestens Arbeitslosengeld beantragt.Das hat dazu geführt ,dass er entweder gar nicht mehr nach Hause gekomemn ist oder videoschauenderweise in seinen Zimmer verbracht hat.
Also,ich glaube,das was Du beschreibst ist eher die Ausnahme.Wenn Männer erst einmal eine Frau habe,dann soll nach Möglichkeit alles so bleiben wie es ist.Außer das Meckern,dass hätte ich sein lassen sollen.Mein Fehler also..


Stefan / Website (23.6.07 07:52)
Man sollte sich selbst immer treu sein. Wenn man gemocht wird, dann so wie man ist und nicht so, wie man jemanden gerne hätte. Und wenn derjenige diese Dinge irgendwann nicht mehr an dir mag, solltest du nicht versuchen, sie zu ändern, sondern dir weiterhin treu bleiben. Eine Beziehung kann auch mit erhobenen Haupt enden und man muss sich deswegen nicht kleiner machen, als man ist.


Daniela / Website (23.6.07 08:56)
@Stefan
Das Problem ist, dass man oft in einer Beziehung gar nicht merkt, dass man immer kleiner gemacht wird.
Das ist ja nicht so, dass der Mann mit einer riesen Liste auftaucht und sagt :Das musst Du ändern und jenes. Oder womöglich:Das man sich hinsetzt und solche Dinge bespricht.
Das gibt es ja meist gar nicht.
Meine Erfahrungen sind:Kleine Sticheleien am Rande.
In meinen Beziehungen habe ich immer genau dann, tief greifende verbale Verletzungen erfahren, wenn ich mich nicht wehren konnte.
Und das prägt über laufe der Zeit und bleibt lange unbemerkt.
Gerade in den Bereich, wo die meisten Frauen sehr empfindlich sind .Ihr Äußeres.
Wenn man gemeinsam auf einer netten Fete ist und Mann plötzlich sagt: ess nicht soviel ,du bis eh zu fett.
Oder :das ist voll peinlich mit Dir ,das Du immer soviel redest.
Nur so ein paar Beispiele.
Währen Frau in der Regel offensiv in die Kritik geht (das ist jetzt der 36. Monat, wo Du gemütlich auf dem Sofa sitzt. JETZT fang endlich an, etwas zu arbeiten oder zumindest im Haushalt zu machen) berufen sich Männer eher auf ihre talentfreien Artikulationsmöglichkeiten und nörgeln an Frau rum.
Da dieser Prozess so schleichend ist, wird einen das erst nach JAHREN bewusst. So habe ich es in allen meinen Beziehungen erlebt.
Und in den Moment, wo man klein und kraftlos ist, reicht diese Kraft oft nicht mehr für die Trennung und man behält diesen zustand noch Jahrelang bei.
Wenn man es dann (so wie Claudia und z.B auch meine Wenigkeit) endlich geschafft hat ,sich zu trennen ,ist die furcht sehr groß, das man genau wieder in den Zustand gelangt ,den man während einer Beziehung ha.
Das es einen schlecht geht und man bemerkt es nicht.


Daniela / Website (23.6.07 09:03)
Wie viele Beziehungen kenne ich (und habe ich auch selber erlebt) ,wo es um nichts anderes geht ,als sich gegenseitig klein zu machen.
Dabei soll doch eigentlich genau das Gegenteil passieren :Sie aufzubauen, sich stark zu machen.
Ich denke, dass ist der ganze Kasus- Knacktus der Beziehungsfrage.
Mann –Frau können noch so unterschiedlich von ihrer Lebensauffassung sein, wenn man sich lobt, Komplimente mach und /oder anderweitig „groß“ mach hält eine Beziehung auch.
Das geht auch über die erotische und sexuelle Anziehungskraft. Wen eine Frau einen Mann ständig zurückweist, schwächest das Selbstbewusstsein und der Mann fängst an zu „sticheln“.
So fängst es oft an.
Meist sind es nicht „große“ Dinge die eine Beziehung scheitern lassen, sondern viele kleine, die dann zur Kraftlosigkeit führen


der bote / Website (23.6.07 09:22)
Ich gebe dir da voll recht, Daniela. Aber der Fehler ist, dass viele meinen, diese Entwicklungen seien Schicksal. Es ist aber wichtig, aktiv daran zu arbeiten. Vieles fängt im Kopf an und muss immer wieder hinterfragt werden.

Das Berufsleben wird immer professioneller, Evaluation und konstruktive Kritik sind an der Tagesordnung, nur bei der Partnerschaft meinen viel zu viele Menschen: Es darf keine Mühe kosten, Schwächen werden pauschal entschuldigt (aber es ist nicht alles mit den Worten "So bin ich halt" zu entschuldigen).

Lob und gegenseitige Wertschätzung darf nicht gekünstelt daher kommen, aber manchmal sind diese Dinge nicht Folge, sondern zunächst nur Auslöser einer veränderten Geisteshaltung


Stefan / Website (23.6.07 10:05)
@Daniela
das, was du beschreibst, sind kranke Beziehungen. Die haben keine Zukunft. Und daran tragen immer beide schuld. Der, der verletzt und der, der verletzen lässt. Das ist mir zu pauschal, wenn du sagst, Männer sind so und so und Frauen so und so. Eine Frau, die 36 Monate mit ansieht, wie der Mann auf dem Sofa verendet, muss sich die Frage gefallen lassen, wieso sie ihn nicht schon nach dem 1. Monat darauf aufmerksam gemacht hat. Und sie muss sich fragen, wieso sie sich einen Typen geangelt hat (oder sich hat angeln lassen), der antriebslos vom Geld der Frau lebt. Ob jemand antriebslos ist, merkt man ja nicht erst 36 Monate später, oder? Und da sind wir dann an dem Punkt, will ich meinen Partner so wie er ist oder will ich ihn so, wie ich ihn mir hinbiegen will? Und Letzters klappt nicht. Erziehung findet im Kindesalter statt und nicht erst mit Mitte 30. Da ist es zu spät.

Man sollte schon eine ziemlich genaue Vorstellung davon haben, was man will, wen man will und was einem in einer Beziehung wichtig ist. Und nicht einfach in eine Beziehung gehen und darauf hoffen, dass der oder die irgendwann mal so ist, wie man es sich vorstellt.


Stefan / Website (23.6.07 10:13)
@Daniela und noch was. Ich bezweifel, dass eine Beziehung Erfolg hat, wenn man unterschiedliche Lebensauffassungen hat, sich dafür aber lobt und sich Komplimente macht. Das alleine macht keine gute Beziehung aus. Letzteres ist höchstens die Folge einer guten Beziehung und die resultiert aus ähnlichen Lebensauffassungen. Sich loben und Komplimente machen, was ist das denn? Letztlich etwas, was aus ähnlichen Lebensauffassungen resultiert.

Schließlich will man ja einen ähnlichen Weg gemeinsam gehen. Was nützt es, wenn er sich selbst verwirklichen will, sie sich aber unterordnen will? Da ergänzt sich vielleicht, aber ich könnte nichts mit einer Frau anfangen, die sich mir unterordnet. Nach einer Woche würde ich die Krise kriegen. Wenn sie Steak essen will, soll sie Steak essen und nicht fragen, "Schatz, was isst du?" und dann Fisch bestellen, weil ich auch Fisch bestelle. Und dauerhafte Zurückweisung im Bett hat seine Ursache auch woanders. Dann sollte man sich als Paar fragen, wo die Ursache ist und sie sollte nicht die Beine breit machen, damit er weiter lobt und Komplimente macht. Das funktioniert nicht. Mann, Danniela, manchmal möchte ich dir 1000 Bücher zum lesen geben. Deine Ansichten sind manchmal wirklich gefährlich und ich frage mich, wie das bei dir war und wie es werden soll. So wird das nix. Und das meine ich nicht abwertend oder vorwurfsvoll.


Daniela / Website (23.6.07 10:49)
@ Stefan tja, dann wird das wohl nicht mehr werden mit mir....oder ich muss mal positive Erfahrungen machen...aber ich bekomme ja keine Chance. *grins*...dann bin ich also für Singleleben bestimmt. Auch gut!
Hatte ich mir sowieso schon überlegt.....
Achso ...diese Sache mit den 36 Monaten nicht arbeiten, die zog sich dann noch weitere 40 Monate hin.....aufbauend auf Versprechungen wie : Doch ,ich ändere mich. Ich such mir Arbeit.....
Hätten wir klar und deutlich geredet und er hätte gesagt:
"Nein, ich habe vor ,das es so bleibt" ,dann hätte ich mich durchaus nach 2 oder 3 Monaten getrennt.
Und "Beine breit machen, damit er lobt" auf dieses Niveau würde ich mich, und auch kaum eine andere Frau,...herablassen.
Und wie bitte definierst du denn:Wege gemeinsam gehen?
Ich erinnere mich an Kommentare, wo Du geschrieben hast ,Du würdest vermutlich ,sofern Du mal wieder eine Beziehung hättest ,noch nicht einmal ein gemeinsames Wohnen anstreben.
Was ist denn überhaupt der Sinn einer Beziehung?
Für mich :gemeinsames Wohnen ,gemeinsames Teilen eines Haushaltes, Zärtlichkeiten, Vertrautheit.
Das definiert jeder anders, für einige gibt es z.B diese Definition:Erfüllten Sex haben und sich von einem attraktiven Partner begleiten lassen
Für Dich vielleicht:Sich gelegentlich mal sehen oder gemeinsam Rennrad fahren (nur als Beispiel).
Und diese Definition muss doch stimmen.
Das währe für mich GRUNDLAGE!!
In meiner letzten Beziehung zum Beispiel, war es ein, zwei Jahre gar nicht so schlimm, das mein Partner kein Geld verdiente .Hätte mich da jemand gefragt, hätte ich nur gesagt:Das wird schon.
Aber über die Jahre wurde es für mich zu einen kaum noch auszuhaltenden Problem.


Claudia / Website (23.6.07 11:15)
Pu, das ist hier ja ein Forum für Beziehungsprobleme geworden. Danilie, kann nur sagen, dass du eine aufmerksame Person bist, die die Beiträge der Blogger liest und dich später darauf beziehen kannst. Hut ab! Kommen wir wieder darauf, dass Mann und Frau eigentlich nicht zu einander passen? Ich hoffe nicht! Man sollte sich niemals für einen Partner ändern müssen. Wenn die Verliebheit und die Schmetterlinge im Bauch verflogen sind und man dann merkt, ich komme mit den "Macken" des anderen nicht aus, dann hilft es auch nicht, die "Macken" des anderen ausmerzen zu wollen. Ich kann mich nur selber ändern und die Einstellung zu diesen "Macken". Wenn dies nicht geht, dann trenne man sich lieber, bevor es gemein und hässlich wird. Siehe oben: "Iss nicht so viel..." Ob man in einer Partnerschaft unbedingt zusammenleben sollte? Hm,... Freunde von mir, die schon 8 Jahre zusammen sind, leben immer noch in ihren Single-Wohnungen. Ihnen tut das gut, so haben sie auch mal eine absolute Rückzugsmöglichkeit. Wenn man sie zusammen sieht, würde man nie darauf kommen, so verliebt sind sie immer noch. Es kommt also immer auf die Paare an. Für mich wäre es auch keine Lösung, ich bin auch eher der "Ich-brauche-dich-in-meiner-Nähe"-Typ. Weiß aber auch aus Erfahrung, dass man an einer Partnerschaft immer arbeiten muss. Nie sollte man etwas verschweigen oder hinunter schlucken. Das berühmte Fass, das zum Überlaufen kommt... Zweisamkeit und Freiräume sollten sich die Waage halten. Habe aber auch im Freundeskreis erleben müssen, dass sich Frau immer wieder den "Falschen" ausgesucht hat. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es für diese Fälle eine Art Magnetismus gibt und sie nichts dagegen machen können. Es ist immer der Traumprinz, der endlich in ihr Leben getreten ist, und Monate später der "Kotzbrocken", den sie liebend gern wieder loswerden möchten. Ach, wir haben es schon nicht leicht im Beziehungswirrwarr.


mrsweasly / Website (23.6.07 13:06)
Hey,
viele landen wieder bei ihrem gleichen Partner, weil sie wissen, was die dort erwartet. Es ist die Gewohnheit, die auch Sicherheit gibt. Hört sich blöd an, ist aber oft so. Es ist nicht einfach sich etwas ganz neuen hinzugeben, deshalb fallen wir in die Gewohnheit zurück. Ich sitze mit den Meinungen oben etwas zwischen den Stühlen. Ich möchte Stefan Recht geben, weil sich seine Einstellung mit meiner deckt. Aber auf der anderen Seite kann ich Daniela gut verstehen. Es ist nicht so einfach, wenn man in den Schuhen steckt, richtig und objektiv zu handeln. Wir merken zu spät, dass es uns einfach nicht gut geht und wenn wir noch lieben, wollen wir natürlich an dem Menschen festhalten und ihm helfen. Aber irgendwann ist gut und diese Erfahren zerstört auch ein stückweit uns selbst. Eine Garantie, dass es auf ewig gut ist, wird es nicht geben. Du musst die immer wieder neu darauf einlassen und vertrauen. Wir entwickeln uns ständig weiter und dass führt oft dazu, dass die Wege sich irgendwann trennen. Es gehört vielleicht auf etwas Abenteuerlust dazu, ist vielleicht nicht gut ausgedrückt, aber ein besser Wort fällt mir dazu nicht ein.


Daniela / Website (23.6.07 15:21)
@ Claudia (tagewiedieser) :Ihr Claudias müsst euch auch langsam mal durchnummerieren *lach*.
Ich finde schon, dass Frauen und Männer gut zusammen passen. Und ich finde auch, grundlegende Meinungen dürfen auseinander gehen. Meine letzte Beziehung währe NICHT an dieser Sache mit den Geld gescheitert. Wenn er wertschätzend und achtsam mit mir umgegangen währe, währen wir heute noch beieinander.
Stefan empfindet solche Beziehungen als „krank“ ,ich bin aber der Meinung ,das solche „Defizite“ nicht gleich ein Punkt zum aufgeben sind.
Ein gutes Beispiel:Ein guter Freund ist eine Beziehung mit einer stark übergewichtigen Frau eingegangen, obwohl er eigentlich auch „schlanke, sportliche“ Frauen steht .Aber diese Frau hatte „das gewisse Etwas“ ,er war halt verliebt. Von Anfang an aber war klar, dass er diese Frau ändern möchte. Er hat verlangt, dass die Frau ihr Gewicht ändert. dass war oft Thema in dieser Beziehung .Die Frau wollte ihr Gewicht auch ändern, es hat aber lange gedauert, bis es geklappt hat. Zu guter letzt ist es die „große Liebe“ geworden, die Frau hat heute Größe 42, damit können beide Leben. es ist eine sehr wertvolle Beziehung und beide sind froh, dass es schlussendlich geklappt hat.
Das hätte in meiner Beziehung auch klappen können. (mit den Arbeiten) Und wenn er arbeit hätte, währe er vielleicht nicht so abwertend zu mir geworden und dann hätte diese Beziehung über die Jahre vielleicht auch funktionieren können. So sehe ich da nichts „krankes“.
@ Mrsweasly :genau !Einerseits schreibt ihr (Stefan auch ) mann soll an einer Beziehung arbeiten und nicht gleich aufgeben .Und wenn man es denn macht ,heißt es man ist „krank“…ähhh…die Beziehung ist krank. Ja was denn nun? Aufgeben sobald etwas nicht stimmt, oder weiter daran arbeiten?
@ Claudia (die Claudia von diesem Blog) :Das glaube ich auch nicht, das die Partner jeweils Immer alles mögen .Einige Sachen muss man halt aufgeben und andere behält man


Stefan / Website (23.6.07 17:56)
@Daniela man muss für eine Beziehung arbeiten, in der es sich auch lohnt, dafür zu arbeiten. Wie gesagt, sich den Partner so hinarbeiten, damit er einem gefällt, ist nicht die Abreit, die Mrsweasly und ich meinen. Und einen gemeinsamen Weg gehen, heißt nicht zwangsläufig, diesen in einer gemeinsamen Wohnung zu gehen. Getrennte Wohnungen heißt ja auch nicht, sieben Tage die Woche in getrennten Wohnungen zu leben. Aber ich habe gerne eine Rückzugsmöglichkeit und die Erfahrung die ich gemacht habe (und viele andere auch) ist, dass diese Rückzugsmöglichkeit für beide von enormer Wichtigkeit für eine funktionierende Beziehung sind. Und ich behaupte, wenn die grundlegende Meinung zweier Menschen auseinander geht, dann kann die Beziehung nicht funktionieren. Wie denn auch? Wenn ich gegen die Todesstrafe bin, kann ein Mensch nicht zu mir passen, der für die Todesstrafe ist. Plain and simple. Das sind grundlegende Überzeugungen, die ich habe und da kann ein Mensch nicht zu mir passen, der grundlegend andere Überzeugungen wie ich habe. Ich habe Freunde, die haben eine andere Meinung wie ich in manchen Dingen, aber die grundlegenden Überzeugungen sind ähnlich bis hin zu identisch. Und das ist die Basis für Freundschaft und Partnerschaft.


mrsweasly / Website (23.6.07 18:52)
@Stefan: Sag mal, ich werde künftig dir das kommentieren für mich überlassen *grins*. Wo soll ich unterschreiben. Echt, gut gemacht.


Daniela / Website (23.6.07 21:07)

Denn sonst schreibe ich mich noch
in eine "Keiner liebt mich so wie ich

bin!"-
Haltung hinein und kann wieder nicht schlafen...


Kann ich verstehen ,ich bin jetzt
auch in dieser Haltung.....ich gehe jetzt joggen




lebenshungrig / Website (24.6.07 00:24)
Ja, das kenn ich. Bei mir waren auch schon meine "guten" Eigenschaften im Endeffekt dann der Trennungsgrund. Aber bitte ein bisschen mehr Selbstbewusstsein .
Schließlich ist man so, wie man ist, und das ist gut so und andere werden kommen und es zu schätzen wissen .
Schön geschrieben, by the way.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen